50 Tage, 50 Motive und ein Objektiv!

Ich habe drei Objektive, aber die meiste Zeit fotografiere ich mit meinem 42,5 mm Objektiv. Irgendwie haben wir uns in den letzten Monaten so richtig aneinander gewöhnt. Wenn ich dieses nicht nutze, nehme ich mein 14 mm Objektiv. Mit beiden Objektiven komme ich inzwischen gut zurecht.

Mein 25 mm Objektiv dagegen habe ich in den letzten Monaten nur sehr wenig genutzt. Irgendwie hatte ich da eine gewisse Scheu und Skepsis, wann und wie ich dieses am besten einsetzen kann. So richtig sind mir die Fotos dann auch nicht gelungen und ich habe das Objektiv immer wieder zur Seite gelegt.

Und dann bekam ich jetzt einen prima Tipp: Nimm das Objektiv und mach 50 Tage lange jeden Tag ein Foto damit. Schau dir diese immer wieder an, vergleiche sie miteinander. Du wirst feststellen, wie sich dein Blick, die von dir gewählte Perspektive, deine Bildgestaltung entwickeln wird.

Ich habe dann nur einen kurzen Moment überlegt…

Diese Herausforderung nehme ich doch gerne an: 50 Tage, 50 Motive und ein Objektiv! Ich bin gespannt, welche Motive ich finden und wonach ich diese auswählen werde, ob sich mein Blick tatsächlich verändert, was nach diesen 50 Tagen sein wird.

Und da die „7“ meine Glückszahl ist, habe ich am 7.7.2017 damit begonnen. 😉

Hier die ersten Fotos, weitere werden folgen:

Tag 1: Bahnhofsvorplatz, Koblenz, 7. Juli 2017
Tag 3: Marla, 9. Juli 2017

Juni: #rheinstawalk

Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, jeden Monat in diesem Jahr einem besonderen fotografischen Thema zu widmen, aber im Juni kam alles anders…

Und das begann mit einer Diskussion in den sozialen Medien, ob das Romanticum in Koblenz einen Besuch wert sei, bzw. warum dort so wenige Besucher anzutreffen sind. Wie, auch ihr kennt das Romanticum in Koblenz nicht? Dann schaut schnell hier und anschließend dort vorbei. Denn der Besuch lohnt sich…

Romanticum, Hörstation in der Ausstellung, Juni 2017

In den sozialen Medien wurde nicht nur diskutiert, sondern es wurden auch konkrete Vorschläge eingebracht, wie man das Romanticum bewerben könne – und ich war mal wieder mittendrin. Als die Idee aufkam, das Romanticum in einen schon länger angedachten Fotowalk einzubeziehen, reckte ich keck mein Näschen und bot spontan meine Unterstützung an. Ich wusste zu diesem Zeitpunkt gar nicht so recht, worauf ich mich einlassen würde, aber es klang spannend und an einem Fotowalk hatte ich noch nie teilgenommen.

Die Organisation klappte prima: Das kleine Orga-Team verstand sich auf Anhieb, dem Romanticum und der Seilbahn Koblenz waren wir Fotowalker herzlich willkommen. Wir fanden gemeinsame Ideen, schrieben Einladungen und Pressetexte, stimmten uns ab und diskutierten online oft sogar bis in die Nacht. Es war eine ganz eigene kreative Dynamik im Team. Aber ich war dennoch ein wenig skeptisch und stellte mir während der Organisation oft die Frage, ob sich tatsächlich Fotowalker für solch einen Event finden ließen.

Am 15. Juni bekam ich meine Antwort: 45 Fotobegeisterte verbrachten bei herrlichem Sommerwetter einen (für mich jedenfalls) unvergesslichen Tag. Egal ob mit Hightech-Kamera oder Handy, Fotofreak oder Anfänger, jeder war willkommen.

Kamera oder Handy?, #rheinstawalk 2017

Zu Beginn besichtigen wir die zehn eigenständigen, unterschiedlich gestalteten Ausstellungsbereiche im Romanticum mit insgesamt 70 Mitmach-Stationen und schossen die ersten Fotos auf unserem Walk. Danach entdeckten wir mit dem Gästeführer Joachim Seuling die Koblenzer Brunnen – eine ganz fantastische Führung, die ich sicher mit meiner Familie oder Freunden noch einmal mitmachen werde.

Anschließend ging es mit der Seilbahn zur Festung Ehrenbreitstein und zurück. Bis dahin hatte ich mich immer vor dieser Fahrt gedrückt – so über dem Rhein schweben, das war einfach nix für mich. Mit grummeligem Gefühl im Magen, aber mit der Motivation, wenigstens ein Foto aus der Seilbahn zu schießen, ließ ich mich, begleitet und motiviert von meiner Freundin, auf das Erlebnis ein. Und ich kam stolz und tatsächlich mit einem Foto auf der anderen Seite an.

Blick aus der Seilbahn auf Koblenz, Ehrenbreitstein, Juni 2017

Den Abend ließen wir in einem Koblenzer Lokal ausklingen. Wir resümierten, schauten die ersten Fotos auf Instagram…und überlegten, ob wir solch einen Event nicht wiederholen können. Begeistert, mit vielen Fotos und neuen Fotowalker-Kontakten schlenderte ich an diesem Abend nach Hause. Ein gelungener Tag!

Fotowalk – hatte ich mir das genau so vorgestellt? Ich weiß es nicht. Ich hatte mich eher auf meinen ersten Event dieser Art ganz spontan eingelassen und war sehr positiv überrascht. Viele Fotos habe ich geschossen, viele interessanten Menschen kennenlernen dürfen – es war einfach toll.

Booklover, In der Ausstellung im Romanticum, Juni 207

Und bei einem nächsten Event bin ich sicher wieder dabei, gerne auch wieder im Orga-Team. Es hat mir Spaß gemacht, sowohl die Organisation wie das Mitmachen selbst.

 

 

Monatsthema Mai: Beweglichkeit

„Alles neu macht der Mai“ oder „Im Mai ist der Winter vorbei“ oder noch anders „Die erste Liebe und der Mai gehen selten ohne Frost vorbei“ sagte meine Großmutter früher, immer dann wenn dieser Monat begann. Kindheitserinnerungen. Ich kann mich gut daran erinnern. Und auch jetzt fällt es mir wieder spontan ein, als ich auf der Suche nach meinem Monatsthema für Mai bin. Was verbinde ich denn mit diesem Monat? Maiengrün, Grün hatte ich ja schon im April. Liebe, dieses Thema fällt doch wohl jedem bei diesem Monat ein. Was mir noch einfällt, Schafe scheren, keine Aussat vor den Eisheiligen und natürlich die vielen Feiertage… Urlaub, Verreisen. Ganz schön viel Bewegung in diesem Monat.

Und da war es: Bewegung, Reisen, Mobilität. Spontan kommen mir Rad- oder Motorradtouren in den Sinn. Wie groß wird alljährlich genau jetzt meine Sehnsucht, selbst wieder einmal Motorrad zu fahren.

Ab in den Urlaub, Mai 2017

Bewegung, mobil und wieder draußen unterwegs sein, das lässt sich doch sicher fotografisch umsetzen. Die ersten Ideen kreisen schon und ich freue mich darauf, diese umzusetzen. Auch das ist Bewegung, und zwar im Kopf.

Na dann, zieh ich mal los … Vielleicht treffe ich euch ja, unterwegs.

Falsch geparkt? April 2017

 

Grün, grüner…Frühling

Der April war wechselhaft, mal Sonne, mal Regen, mal gefrorene Autoscheiben am Morgen, mal Sonnenuntergänge am Rheinufer… Und genauso wechselhaft habe ich mein April-Monatsthema „Grün“ fotografisch umgesetzt. Aufgefallen ist mir das aber erst, nachdem ich mir meine Monatsbilder angeschaut habe.

Die Auswahl aus diesen war dann eher eine Bauchentscheidung. Ich festgestellt, dass mich die Naturbilder am ehesten angesprochen haben. Eigentlich so gar nicht „mein Ding“, dachte ich bisher.

Festgestellt habe ich auch, dass ich tatsächlich überwiegend Fotos in der Natur gemacht, weniger grüne Gegenstände in den Fokus genommen habe: Keine grünen Gießkannen, keine grünen Gummistiefel, keine grünen Parkbänke oder grünen Haustüren.

Unbewusst habe ich wohl die Farbe Grün mit Natur in Verbindung gebracht. Es war sicher keine Scheu, auch Anderes zu fotografieren. Vielleicht war ich einfach nur unachtsam. Ich weiß es nicht. Und vielleicht sollte ich mich am Thema Farbe dann im Herbst noch einmal versuchen. Spontan fallen mir da Orange, Gelb oder Rot ein.

Nicht den Kopf in den …Eimer stecken, April 2017
Natur pur, April 2017
Grüner Frosch im grünen Gras, April 2017
Einfach mal losgehen, April 2017
Niemand wartet, April 2017

Monatsthema April – Schwierige Entscheidung

Anfang des Jahres habe ich mir vorgenommen, jeden der zwölf Monate unter ein fotografisches Thema zu stellen. Das schien mir einfach und ließ sich für die ersten drei Monate gut umsetzen. So wählte ich für Januar, als ersten Monat des Jahres, das Thema „Hinschauen“ auf das Kommende, für Februar „Orientierung“ und für März „Kleine Momente“. Die Themen sollten, zumindest annähernd, mit dem Monat in Verbindung stehen, aber auch mein persönliches Empfinden spiegeln. So der Plan…

Und nun haben wir schon einige Tage im April und ich habe mich noch immer nicht für ein Monatsthema entscheiden können. Laut Volksmund „macht der April, was er will!“ Würde das für mich passen, sprunghaft, sich immer wieder verändern? Oder sollte ich lieber die lateinische Bedeutung „aperire“ (öffnen) umsetzen, die Natur, die sich öffnet, aus dem Winterschlaf erwacht? Der April ist der auch der griechischen Göttin der Liebe, Aphrodite, gewidmet. Aber wäre das nicht eher ein Mai-Thema? Schwierige Entscheidung.

Frühling in der Nähe von Neuwied, April 2017

Und dann war ich heute unterwegs, habe mich wieder treiben lassen, Fotos gemacht, dabei meine, inzwischen drei, Objektive ausprobiert. Als ich heute Abend meine Fotos gesichtet habe, waren darunter viele Frühlingsbilder – bewusst oder unbewusst entstanden. Ich weiß es nicht wirklich, aber die Fotos haben mich dann doch zu einem Monatsthema inspiriert: „Frühlingsgrün“. Ich mag diese Farbe und bin gespannt, wo ich ihr überall im April begegnen werde. Und ich bin gespannt, wie sein wird, nun wieder öfter in Farbe zu fotografieren. Welchen Blick ich haben werde, ob mir die Umstellung von Schwarzweiß auf Farbe schwerfällt, ob mich Farbe von meinem Blick auf das Motiv eher ablenken wird… Ich werde es herausfinden, auf gehts: Frühlingsgrün durch den April!

Frühlingsgrün entlang des Weges, April 2017

Es baggert…

Früh Feierabend, die Sonne scheint, das will ich nutzen und mit Kamera Leo und inzwischen nun drei Objektiven eine Runde durch die Gegend ziehen: so planlos, ohne ein festes Ziel, ohne ein Thema oder bestimmte Motive im Kopf. Vielleicht sollte ich heute mal das Frühlingserwachen im Bild festhalten. Auch überlege ich immer noch an einem Monatsthema für April.

Oder sollte ich mich lieber einfach mal treiben lassen, schauen, was sich so ergeben wird.

Feierabend, April 2017

Und was passiert? Es baggert! Überall begegnen mir heute Bagger. Mal stehen sie still, haben wohl schon Feierabend, mal stehen Männer rauchend neben ihrem Arbeitsgerät, mal bewegen die Bagger Schutt oder Erde…

Bagger bewegen Schutt und Erde, April 2017

Na dann soll das wohl mein Tagesthema sein. Ich fotografiere Bagger. Es kommt mir dabei gar nicht so auf die Technik der Bagger an, sondern eher darauf, sie im Bild festzuhalten. Ich probiere meine drei Objektive aus, vergleiche, erkenne einmal mehr den Unterschied in deren Einsatz. Es macht mir Spaß und ich merke gar nicht, wie die Zeit vergeht.

Nach zwei Stunden habe ich genug gebaggert. Langsam mache ich mich auf den Heimweg, mit vielen Baggern … auf meiner Kamera. 😉

Baggern auf der Wies´n, April 2017 😉

Mein neuer Schatz

Ich habe einen neuen Schatz! Einen, mit dem ich nun öfter ausgehen mag. Einen, der mir einen neuen (weiten) Blick verspricht. Einen, der mit mir die schönen Momente festhalten wird.
Seit heute bin ich stolzer Besitzer eines neuen Kameraobjektivs: Panasonic Lumix G, 14 mm, F 2.5 II ASPH.
Was für ein toller (Durch)Blick! Vom ersten Moment an bin ich begeistert, auch wenn mein Blick auf die Motive doch so anders scheint, noch ungewohnt. Da das Wetter optimal ist, beschließe ich, sofort loszuziehen und das neue Objektiv auszuprobieren, Ich muss mich langsam heran tasten, muss meinen Blick völlig neu trainieren. Die ersten Fotos entstehen.

Idylle in Koblenz, Arzheim. April 2017 (#ooc)

Nachdem ich sicherer geworden bin, entschließe ich mich dann doch, wieder auf den Schwarz-Weiß-Modus umzustellen. Genial! Begeisterung pur (jedenfalls für mich)!

Idylle in Schwarz-Weiß: Koblenz, Arzheim, März 2017 (#ooc)

Und so ziehe noch etwas durch die Gegend und probiere mich aus. Das neue Objektiv ist klasse! Schade, dass der Abend zu kurz ist. Am liebsten würde ich jetzt sofort mit Kamera Leo und meinen Objektiven für mehrere Tage losziehen und fotografieren… naja, der nächste Urlaub kommt.
Hinzu kommt, aber das werden jetzt sicher nur Frauen verstehen ;-), mein neuer Schatz ist flach, klein, handlich und leicht. Er passt noch ohne große Probleme in meine Kameratasche, ohne das ich dafür meinen Lippenstift auspacken muss.

Feierabend, April 2017 (#ooc)
Versperrte Wege, April 2017 (#ooc)

Monatsthema März – ganz genau hinschauen

Für mein Monatsthema März „Kleine Momente“ ich hatte mich ganz bewusst entschieden. Ich wollte sie festhalten, diese Momente, die täglich passieren, die wir mal mehr oder weniger gut wahrnehmen (können), die auch scheinbar unbemerkt geschehen und uns dennoch begleiten und beschäftigen.

So ganz genau wusste ich zu Beginn des Monats gar nicht, welche kleinen Momente ich festhalten wollte. Aber ich war motiviert. Und so hatte ich im März, bis auf wenige Tage, meine Kamera Leo immer dabei. Ich versuchte bewusst, genau auf den einen Moment zu achten, ihn dann genau in (m)einem Bild festzuhalten. Je mehr ich mich darauf konzentrierte, desto weniger gelang es mir. Mal war ich zu spät und der Moment bereits vorüber, mal das Bild unter- oder überbelichtet, mal der Bildausschnitt falsch gewählt… Ich konzentrierte mich viel zu stark darauf, mein Thema umzusetzen. Und so versuchte ich, einfach mal loszulassen, mich treiben zu lassen. Plötzlich sah und spürte ich sie, diese „kleinen Momente“. Auch jetzt gelang es mir nicht so oft, genau den entscheidenden Moment im Bild einzufangen. Aber es gelang mir, meine Umwelt bewusster wahrzunehmen, mich an ihr zu erfreuen.

Auch nach vielen gemeinsamen Jahrzehnten noch Hand in Hand und gleichen Schrittes, März 2017

Was für ein schönes Monatsthema dachte ich wieder. Da war das alte Ehepaar, gleichen Schrittes spazierten sie an mir vorüber. Sie sprachen nicht, aber sie lächelten einander an.

 

Einfach Nada! März 2017

Da war der wunderbare Nachmittag mit Nada. Ich konnte eine ganz tolle, starke Frau treffen. Wir hatten uns übers Internet kennengelernt und spontan zu einem Shooting verabredet. Trotz Regenwetters, ein so fröhlicher Nachmittag in Pattersberg. Wäre ich sonst jemals in den kleinen Ort nahe der Loreley gekommen?

Wer gewinnt? März 2017

Die lustige Begegnung an der Lahn, der „Rekordversuch“ einer Radfahrerin oder die Begegnung mit einem tierlieben Menschen, der sich für die Nutrias an Rhein und Mosel engagiert und mir soviel Interessantes über diese Tiere erzählt hat.

Nutria an der Mosel, März 2017

Das Monatsthema war fotografisch doch nicht so leicht umzusetzen wie gedacht. Dennoch bin ich mit den Bilder mehr als zufrieden. Sie gefallen mir. Vielleicht sind sie fototechnisch nicht immer so gut gelungen, aber für mich zählen in diesem Fall die „kleinen Momente“.

 

Ein Nachmittag mit Nada

Die ganzen letzten Tage war es schön, ein wenig Frühling schon und ausgerechnet als ich Nada zu einem Outdoor-Shooting treffen wollte, regnete es. Wie sagte mein Coach während meines Fotokurses immer, „mach halt Regenbilder“. Aber so ganz überzeugt war ich davon an diesem Sonntag nicht. Außerdem kannte ich weder Nada, wir hatten uns über ein soziales Netzwerk verabredet, noch kannte ich die Gegend, in der Nada wohnt. Etwas „mulmig“ war mir dann schon, als ich an Nadas Tür klingelte. Aber mit dem Öffnen dieser waren alle meine Unsicherheiten weg. Nada begrüßte mich so herzlich, als ob wir uns schon ewig kennen würden, sie lachte so fröhlich und es verging keine Minute und wir waren miteinander im Gespräch.

Und so war dann auch der Nachmittag mit Nada. Sie zeigte mir den Dreiburgen-Blick bei Patersberg mit wunderbaren Ausblicken auf den Rhein. Nada war so offen und unkompliziert, das ich sehr gut Porträtshooting üben konnte. Meine (noch immer) kleinen Unsicherheiten während des Shootings hat Nada einfach weggelächelt. Und wenn das Einstellen der Kamera bei mir dann doch noch länger dauerte, blieb sie immer geduldig (mit mir). Das hat es mir als Foto-Anfänger leicht gemacht. Und der Regen hatte auch irgendwann aufgehört.

Festgestellt habe ich bei diesem Shooting, dass es mir persönlich lieber ist, die Location vorher zu kennen, obwohl die Gegend um den Dreiburgen-Blick wunderschön ist. Das ist für mich einfacher, denn so kann ich mich voll auf mein Model und das Shooting konzentrieren, habe sozusagen ein kleines Drehbuch für das Shooting im Kopf. Das gibt mir als Anfänger doch noch mehr Sicherheit und Vertrauen.

Es war ein fröhlicher Nachmittag mit ein paar schönen Bildern. Die hier gezeigten Bilder sind alle noch unbearbeitet, so wie aus meiner Kamera entnommen. Denn ein Bildbearbeitungskurs fehlt mir noch, eines meiner nächsten (Foto)Ziele.

Nada und ich, wir werden uns ganz sicher wiedertreffen, einfach so zum Bummeln und bestimmt auch mal wieder für ein Shooting. Danke Nada!

Fotos von Nada, 5. März 2017 (unbearbeitet)

 

März: Kleine Momente

Vor einiger Zeit habe ich Sätze wie „Es ist niemals gar nichts los. … Sowas wie gewöhnliche Augenblicke gibt es nicht!“ gehört. Seitdem muss ich sehr oft daran denken. Und wenn ich jetzt unterwegs bin, sehe ich plötzlich genauer hin. Und sieht man eben oft die kleinen Dinge, die kleinen Augenblicke, die einen Tag so wunderbar werden lassen. So auch vor wenigen Tagen.

Eigentlich wollten wir mit einem neuen Koblenz-Projekt starten. Jedoch ließ sich das an jenem Tag leider nicht so umsetzen wie geplant. Am Ort des geplanten Shootings, an der Gülser Brücke, trafen wir ganz zufällig einen leidenschaftlichen Nutria-Fan, der sich für die Hege der Tiere mit ganzem Herzblut einsetzt. Wir haben uns lange unterhalten. Er hat viel erzählt und dann … Dann kam plötzlich eines dieser kleinen Tiere und nahm die angebotenen Möhren neugierig an. Das war einer dieser wunderbaren kleinen Momente, jedenfalls für mich. Noch nie habe ich diese Tiere so zutraulich und nah erleben können. Und als ich sogar ein paar Bilder schießen konnte, war ich richtig Happy! Was für ein schöner (unvorhergesehener) Nachmittag. Fröhlich und glücklich dachte ich auf dem Heimweg wieder einmal darüber nach, dass es oft gerade die kleinen Momente sind, die uns zum Lächeln bringen.

Und so entschied ich ganz bewusst mein fotografisches Monatsthema für März: Kleine Momente. Ich bin gut überzeugt, dieses Thema werde ich mit ganz viel Herz im Bild festhalten (können).