Ab jetzt wirds bunt!

Ich mag schwarz-weiß und bin noch gar nicht so wirklich überzeugt, ab heute nun Farbe „ins Spiel“ oder eher „ins Bild“ zu bringen. Aber die nächste Wochenaufgabe steht an, also stelle ich mich ihr neugierig: manueller Weißabgleich.
Zunächst muss ich mir aber noch einmal in Erinnerung rufen, was Weißabgleich bedeutet und welche Funktionen meine Kamera hat. An meiner Kamera gibt es den „WB“-Modus (white balance) mit verschiedenen Standardeinstellungen (Symbole), wie „Sonnig“, „Schatten“, „Bewölkt“ oder „Kunstlicht“. Ich muss nun, je nach Bildmotiv wählen, in welchem Licht ich das Bild festhalten will und vor allem noch bewusster, welche Aussage ich treffen mag; eher wärmer also „sonnig“ oder kühler also „Kunstlicht“.  So die Theorie, der die praktische Umsetzung folgt. Und mein „strenger“ Coach sagt nur: „Finger weg vom automatischen Weißabgleich“. 😉

Foto: Nähe Hauptbahnhof, Koblenz, November 2016 (Foto: Günter Weber)

Bela und Leo on tour

Ich habe mein Herz für Leo entdeckt. In den letzten Wochen sind wir unzertrennlich geworden, haben einige schöne Touren unternommen, Koblenz, Neuwied, Simmern, Vallendar…  Ich weiß so langsam, welchen Knopf ich „bedienen“ muss, damit Leo macht, was ich möchte. Und ich weiß, wie man seine Sicht auf die Dinge verändern kann. Wir sind vertrauter miteinander geworden, meine Kamera und ich.

Bilder unserer Touren findet ihr hier.

Foto: Schönstadt, Vallendar, Oktober 2016

In den Fokus nehmen

Scharfer Vordergrund, unscharfer Hintergrund und umgekehrt. Es geht ums fokussieren, die nächste Aufgabe. In den letzten Wochen habe ich gute Erfahrungen damit gesammelt, mir beim Photowalk immer eine bestimmte Aufgabe zu stellen: mal Linienführung, mal Licht und Schatten, mal Straßenszenen usw.
Ab heute kommt also das bewusste  Fokussieren dazu. Das empfinde ich als nicht so arg schwierig. Ich wähle ein Motiv, drücke den Auslöser halb, fokussiere, stelle die Belichtung und Blende ein und drücke den Auslöser.
Schwieriger ist es, zu entscheiden, welche Aussage mein Bild durch die Wahl des richtigen Fokus bekommen soll. Dabei soll sich das Hauptmotiv des Bildes, so die Wochenaufgabe, auch nicht immer in der Bildmitte, sondern auch mal am seitlichen oder oberen Rand,im Vorder- oder Hintergrund befinden.
Da das Wetter herbstlich schön ist, wandere ich durch den Park des Klosters Arenberg in Koblenz und bin erstaunt, welch schöne Motive sich ganz einfach finden lassen.

Foto: Baumaufnahme, Kloster Arenberg, Koblenz, Oktober 2016

Zweite Bildbesprechung

Wieder bin ich aufgeregt. Wieder muss ich aus den vielen Bildern der letzten Tage eine kleine Auswahl treffen, die anschließend gemeinsam besprochen wird. Und wieder erwische ich mich in Gedanken dabei, auszuwählen, was wohl meinem Coach gefallen könnte. Schluss damit! Ich schiebe diesen Gedanken beiseite und schau mir die, meine Bilder an. Was spricht mich an? In welchen Bilder finde ich mich selbst wieder? Welche Aufnahmen verdeutlichen am besten die Umsetzung der Wochenaufgabe. Welche empfinde ich für gelungen – darauf kommt es doch an.

Es wird eine interessante Stunde, auch mit positivem Feedback, bekomme weitere Hinweise und Tipps, an deren Umsetzung ich nun arbeiten kann. Es macht Spaß und ich bleibe dabei!

Foto: Vorplatz Hauptbahnhof, Koblenz, Oktober 2016

Schnappschuss oder gutes Foto

Wer kennt das nicht, man sieht ein schönes Motiv, drückt auf den Auslöser und … ist am Ende vom Bild enttäuscht. Nichts, was man vorher so toll gesehen hat, findet sich auf dem Bild wieder. Bisher dachte ich immer das liegt an der Kamera oder an den Einstellungen. Aber als ich jetzt etwas über Bildgestaltung, Bildaufteilung, den sog. „goldenen Schnitt“, oder Schärfentiefe gehört habe, kommen mir doch Zweifel. Ein paar Tipps zur Bildgestaltung, die mir persönlich sehr weiterhelfen, findet ihr hier.

Trotz aller Tipps und Kniffe, eines sollte man bei der Bildgestaltung eines nicht vergessen, den eigenen Geschmack. Das Bild sollte in erster Linie dem Fotografierenden und nicht dem Betrachter gefallen. Gelingt beides, ist es optimal, aber Geschmäcker sind nun mal verschieden…

Foto: Koblenz, Arzheim, Oktober 2016

RAW oder JPG

Oje, das hört sich kompliziert an. Als ich diese Lektion erarbeite, informiere ich mich zunächst über die gängigen Bildformate. Mit dem Wissen um die Gemeinsamkeiten und Unterschiede werden die unterschiedlichen Bildformate für mich verständlicher. Meine Kamera ist auf das Abspeichern beider Formate eingestellt, so dass ein sofort verfügbares Bild vorhanden ist, aber auch die Möglichkeit besteht, später die Bilder im RAW-Format am PC nachzubearbeiten.

Aber einprägsamer als die Sache mit den Formaten ist mir die Aussage, dass die Bilder bereits entstehen, wenn ich auf den Auslöser drücke und Bildbearbeitung nur der Feinschliff sein kann. Das heißt aber auch, Motivauswahl weiter üben, um einen guten Blick für Motive zu bekommen.

Foto: Festung Ehrenbreitstein, Oktober 2016

Namensfindung

Irgendwo habe ich mal gehört, dass Fotografen ihren Kameras einen Namen geben, z. B. Mandy oder Karl. Jetzt bin ich kein Fotograf, aber meiner Kamera auch einen Namen zu geben, würde ich total schick finden. Dazu müsste aber die wichtigste Frage zuerst geklärt werden: männlich oder weiblich? Ich als Frau wäre natürlich für einen männlichen Begleiter. Bruno? Ist zwar portugiesisch, aber Bela und Bruno on tour? Ich weiß nicht recht. Jac oder Luca klingen da pfiffiger. Ben wäre gut, das bedeutet soviel wie „Glückskind“, Theo so als „Gott“, eher nicht. Wie wäre es mit Leo? Leo ist gut, Leo = Löwe, das passt. Und Leo, irgendwo ist er mir schon mal begegnet, und das war „Gut gegen Nordwind“. 🙂

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Kameratasche

Stylisch ist sie, die braune Kameratasche Compagnon little messenger, und seit fast zwei Wochen täglich ausflugsbereit gepackt. Allerdings ist sie dem Schicksal einer Frauen(hand)tasche nur kurze Zeit entgangen. Neben Kamera, Objektiven, Ersatzakkus und Putztuch beherbergt sie nun auch Tempos, Traubenzucker, Nagelfeile, Lippenstift… und einem kleinen Glücksbringer. Jedoch fein getrennt von der Fotoausrüstung.

kameratasche

Frust

Da hat man nun mal frei und will fotografieren und … es ist kalt und regnerisch. Bereits nach 30 Minuten sind meine Finger klamm, mir ist kalt. Scheinbar trübt das fiese Wetter heute auch meinen Blick, denn mit keinem der sich mir bietenden Motive bin ich wirklich zufrieden. Da helfen auch selbst gebackener Käsekuchen und Milchkaffee im Cafe Gugelhupf nicht. Aber lecker war es!